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Was wie ein Widerspruch zum Zeitgeist anmutet, ist für Zoller-Hof Programm: Konzentration auf die Region und die Kontinuität in den Geschäftsbeziehungen !

Zwischen Zoller-Hof und vielen Gastwirtsfamilien überdauern sie mühelos auch Generationswechsel. 70,80, ja sogar 90 Jahre bestehende Verbindungen sind keine Seltenheit.

Der wirtschaftliche Aufschwung zwischen 1950 und 1970 bescherte auch der Brauerei Zoller-Hof ein schönes Umsatzplus. Der Bierkonsum stieg, Zoller-Hof blühte – und wuchs.

20 Jahre lang wurde gebraut und gebaut: Flaschenfüllerei, Bürogebäude, Sudhaus, Lager- und Gärkeller. Natürlich wurde auch das Vertriebsgebiet großzügig ausgeweitet. Längst waren die Stadtgrenzen überwunden und die Liebhaber des Zoller-Hof Bieres auch außerhalb des Schwabenlandes zu finden.

Peter Fleischhut bekam schon zum 18.Geburtstag die ersten Anteile am Familienunternehmen übertragen. Er bereitete sich gewissenhaft auf seine Lebensaufgabe vor und studierte sein Handwerk in Weihenstephan. Mit 26 Jahren trat er 1960 in die Brauerei ein. Der Chef und Hauptanteilseigner wurde er 22 Jahre später. Im August 2001 leitete er den Generationswechsel ein und übergab die Mehrheit der Firmenanteile an die älteste seiner 3 Töchter.

Erstmals seit 1845 leitet eine Frau die Geschäfte der Privatbrauerei Zoller-Hof. Nachdem das Familienunternehmen über fünf Generationen von Männern geführt wurde, hat Firmenchef Peter Fleischhut (67) jetzt an seine älteste Tochter übergeben.

Seit August 2001 ist Claudia Sieben im Unternehmen. Gemeinsam mit ihrem Vater, einem erfahrenen Mitarbeiterstamm und engagierten neuen Mitstreitern ist sie angetreten, den Balanceakt zu wagen: Bewährtes erhalten und zugleich neue Ziele ansteuern !

Die Übergabe des Unternehmens wurde komplett
vollzogen. Peter Fleischhut trat in den wohlverdienten Ruhestand. Nach 65 Jahren istdie Brauerei ZOLLER-HOF Graf-Fleischut GmbH & Co.KG wieder in einer Hand. Die Geschäftsleitung setzt sich nun zusammen aus der geschäftsführenden Inhaberin Claudia Sieben
und dem Geschäftsführer Ralf Rakel. Bei allen frischen Ideen für den Marktauftritt sowie Einführung neuer Produkte und Gebindearten bleibt ein Grundsatz unverrückbar:
die Konzentration auf die Region und die Kontinuität in den Geschäftsbeziehungen.“

Die Geschäftsleitung von ZOLLER-HOF bekennt sich klar zu ihrer Region und legt Wert darauf, heimische Rohstoffe für die Produktion ihrer Biere zu verwenden. Die Idee „Aus der Region für die Region!“ entstand und in den Brüdern Udo und Herbert von der Firma Landhandel Stauß GmbH fand ZOLLER-HOF die idealen Partner um diese Maxime zu realisieren. In 2006 wurde die Erzeugergemeinschaft ZOLLER-HOF ins Leben gerufen mit dem Ziel, Biere von ZOLLER-HOF nicht nur in der Region zu brauen, sondern beim Brauen auch regional gezogene Rohstoffe zu verwenden. Inzwischen bauen mehr als 40 heimische Landwirte auf über 550 ha integrierte, kontrollierte Braugerste und auf ca. 400 ha Brauweizen an. Damit hat ZOLLER-HOF sein ehrgeizig gestecktes Ziel 100% des
Malzes aus der Region zu beziehen in 2008 erreicht.

Einen sichtbareren Beweis für die langjährige und konsequente Qualitätspolitik von ZOLLER-HOF als die Goldmedaille der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) gibt es nicht. Seit mehr als 20 Jahren stellt sich ZOLLER-HOF ununterbrochen der strengen Qualitätsprüfung und erhält die höchste aller nur möglichen Auszeichnungen: den “Preis der Besten“ in Gold. Auch in 2008 hat ZOLLER-HOF erneut den „kleinen Oskar“ der Braubranche erhlaten

In 2007 ließ ZOLLER-HOF erstmals seine Weizen-Biere beim International Taste & Quality nstitute (iTQi) auf den Prüfstand stellen, um die Auszeichnung „Superior Taste Award“ zu erwerben. Das iTQi ehrt alljährlich in Brüssel die schmackhaftesten Nahrungsmittel und Getränke, die aus der ganzen Welt an die aus unabhängigen europäischen Chefköchen und Sommeliers bestehenden Juries eingereicht werden. ZOLLER-HOF heimste prompt zwei Sterne für das dunkle Hefe-Weizen Fidelis und einen Stern für das Hefe-Weizen ein. In 2008 hatte ZOLLER-HOF auch sein beliebtes Spezial-Export „testen“ lassen und wurde auch für dieses Produkt mit zwei Sternen belohnt.
Die Investition in eine neue Abfüllanlage war in Planung. Zeitgleich entstand der Kontakt zu Adolf Mattes aus Königsheim der auf der Suche nach einer Ausstellungsmöglichkeit für seine Zündapp-Sammlung war. Als der Gedanke eine „gläserne Produktion“ zu bauen, realisiert wurde, war die Idee ein Museum für die Marke Zündapp in den Räumlichkeiten der ehemaligen Füllerei einzurichten, geboren. Seit Juni 2008 können die Besucher, die in Sigmaringen verweilen ein weiteres Museum in der Stadt besichtigen und gleichzeitig einen Blick auf die „gläserne Bier-Produktion“ werfen.
• Die Rohstoffe für die Bierproduktion bei ZOLLER-HOF werden seit 2006 ausschließlich aus Süddeutschland bezogen. So ist der gesamte Malzbedarf des Unternehmens seit 2008 durch die ZOLLER-HOF Erzeugergemeinschaft abgedeckt. Hier kommt die Überzeugung zum Ausdruck, dass die Nutzung regionaler Ressourcen durch den Verzicht auf lange Transportwege dem Umweltgedanken dient.

• Seit 2006 nutzt ZOLLER-HOF für einen Teil seines Fuhrparks Pflanzenöl als Kraftstoff. Damit leistet das Unternehmen einen weiteren Beitrag zum Umwelt – und Klimaschutz, denn Pflanzenöl ist CO2 neutral, biologisch abbaubar und garantiert eine schwefelfreie Verbrennung.

• Seit Mai 2008 fließt durch ZOLLER-HOFs Stromleitungen CO2 freier Strom. Das sind 600t weniger CO2 pro Jahr! Mit Stolz können wir sagen: Unsere Produkte werden mit der geringsten CO2 Belastung produziert und auf den Markt gebracht.

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