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1845, in politisch wie auch wirtschaftlich unruhigen Zeiten, legte Carl Fidelis Graf vor den Mauern der Stadt Sigmaringen den Grundstein für den Zollerschen Hof. Er war ein tüchtiger Brauer und Gastwirt, konnte schon bald Erfolge verzeichnen und war 1868 in der Lage, seinem Sohn Hermann Graf eine gut florierende Gaststätte mit Brauerei und Mälzerei zu übergeben. | ||||||||||||||||||||||
| 1894 richtete Hermann Graf als einer der ersten das elektrische Licht ein. 41 Jahre lenkte er nicht nur die Geschicke der Brauerei, sondern dokumentierte die intensive Verbundenheit mit seiner Heimat auch durch die ununterbrochene Mitarbeit im Stadtrat. Im Jahre 1899 übergab er an die nächste Generation: Paul Graf trat in die Fußstapfen seines Vaters. Seine Frau Maria führte die Gaststätte mit großem Erfolg. |
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| Paul Graf war nicht nur Brauer, sondern auch ein leidenschaftlicher Kaufmann. Er steigerte zuerst einmal den Bierverkauf und baute 1911 dann auch schon eine neue Brauerei. Voller Optimismus plante er diese gleich um ein Vierfaches größer als er sie gebraucht hätte. | |||||||||||||||||||||||
| Bis heute ist dieses Gebäude der Kern des Zollerhofes.Gemeinsam gingen 1938 sein Sohn Hermann Graf und Schwager Alexander Fleischhut ans Ruder um die Brauerei sicher durch die Wirren des zweiten Weltkriegs zu steuern. |
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